IPTV Lexikon - Begriffe zum nachschlagen


ADSL

Oder im Volksmund auch “DSL” genannt, ist eine Breitbandtechnologie, mittels derer schnelle Internetzugänge möglich wurden. Die „Asynchron Digital Subscriber Line“ Technik definiert ein Datenübertragungsverfahren, bei der die Downloadgeschwindigkeit höher als der Upload ist. ADSL ist der Standard-Internetzugang für Privathaushalte. Hingegen war in der Wirtschaft häufig noch SDSL vertreten, welches über dieselbe Up- und Downloadgeschwindigkeit verfügt. Breitbandzugänge über die Kabelanbieter werden häufig auch als "DSL" bezeichnet, was aber nicht ganz richtig ist. Denn zur Übertragung der Daten werden andere Techniken verwendet. Als Nachfolger von ADSL gilt das sogenannte "VDSL", welches Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s bietet, also weit schneller ist.


HDTV

Die Abkürzung steht im Englischen für „High Definition TV“ – also „hochauflösendes Fernsehen“. Gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen in SD-Qualität, zeichnet sich HDTV durch eine höhere Anzahl an Zeilen mit je mehr Bildpunkten aus. Dadurch sind wesentlich schärfere Darstellungen möglich. An geeigneten HDTV-Fernsehgeräten und mit entsprechendem Filmmaterial, können sogar feinste Details wie kleine Härchen wahrgenommen werden. HD hatte in Deutschland einen schweren Start, konnte sich aber ab 2011 langsam durchsetzen. Seit 2013 ist HDTV praktisch Standard - kaum einer dürfte noch ausschließlich in SD schauen, zumal die öffentlich rechtlichen Sender überall kostenlos in HD ausgestrahlt werden. Auch bei IPTV. Neue TV-Geräte werden zudem schon seit Jahren nicht mehr ohne das HD-Feature verkauft.

Lange Zeit gab es hierzulande kaum Quellen für den HD-Empfang außer SAT. Mittlerweile gibt es praktisch fast alle Sender auch in einer HD-Variante. Früher oder später werden sicher nicht-HD-Sender sogar eingestellt werden. Sky, Entertain und Vodafone bieten ein Sender-Repertoire das praktisch keine Wünsche mehr offen lässt. Mehr zu den HD-Sender per IPTV erfahren Sie hier.


IPTV Box: Siehe folgend „IPTV Receiver



Downloadrate

Die Downloadgeschwindigkeit gibt  die Höhe der Datenrate innerhalb einer Sekunde an, wenn Daten aus dem Internet bzw. dem Netz empfangen werden. Ihre Angabe erfolgt meist in Kilobit pro Sekunde, z.B. 2000 KBit/s. Üblich ist auch die Angabe Megabit pro Sekunde, z. B. 16 MBit/s. Dabei entsprechen 1 MBit ca. 1000 KBit. Ideal für IPTV sind Speedwerte über 16 MBit/s.



IPTV Receiver

Für den Empfang von IPTV, dem Fernsehen über das Internet, ist ein IPTV Receiver (Set-Top-Box) zwingend erforderlich. Ansonsten bleibt der Fernsehbildschirm schwarz. Bei der Bestellung erhalten Sie diese Set-Top Box wahlweise mit dazu. Es gibt zudem Modelle ohne und mit integrierter Festplatte (HDD), welche für die Videorekorder- und Timeshiftfunktion nötig ist. Modelle ohne HDD eignen sich primär als Zweitgeräte im Haushalt.

Das Gerät selbst ist dafür verantwortlich, die ankommenden, digitalen Fernsehsignale in ein für den Fernseher verständliches Format umzuwandeln. Des weiteren bietet die Box erst Zugriff auf die vielen IPTV-Funktionen, z.B. Timeshift, EPG (elektronische Programmzeitung), Video on Demand und weitere Angebote. 


Multicast

Hier werden Daten von einem Netzwerk an einen Empfänger des Netzwerkes versendet. Dieser wiederum ist mit mehreren Teilnehmern verbunden. Auf diese Weise können z.B. 100 Nutzer eine bestimmte Sendung (gleichzeitig) sehen. Die Daten müssen vom Sender aber nur an einen Empfänger übertragen werden, der diese wiederum an die 100 Nutzer verteilt.


Peer-2Peer

Hierbei handelt es sich um eine Netzwerktechnik, welche bereits vor Jahren durch Tauschbörsen im Internet etabliert wurde. Bisher war es so, dass eine Information auf einem Computer (Server) lag und alle darauf zugriffen. Die Peer2Peer (P2P) Technik geht einen anderen Weg. Hierbei fungiert jeder Nutzer sowohl als Sender wie auch Empfänger. Die gewünschten Informationen sind nicht mehr zentral auf einem Computer untergebracht sondern werden zu gewissen Teilen auf die Nutzer ausgelagert. D.h. eine Information wird von einem Nutzer von unterschiedlichen Rechnern bezogen. Dies entlastet das Uploadlimit seitens des sendenden Rechners und erhöht die Übertragungsrate.
Die oft zu niedrige Bandbreite vieler Nutzer ist aber der Flaschenhals, so dass auch entsprechende TV-Modelle auf Basis von P2P nicht lange überlebten. Der wohl bekannteste Vertreter Zattoo, stellte daher vor Jahren wieder von P2P auf klassisches Broadcast um.


Programm-Manager

Der Programm-Manager ist eine interessante Funktion bei Entertain. Durch diese Funktion können Sie ihren Videorekorder (was die Set-Top-Box ist) auch über das Internet programmieren. Wer also gerade unterwegs ist und möchte noch eine bestimmte Sendung aufnehmen, kann dies über den Programm-Manager erledigen. Alles was benötigt wird ist ein (mobiler) Internetzugang. Dafür gibt es heute ja reichlich Möglichkeiten - z. B. mobil via Smartphone, im Büro oder im Internetcafé.


Timeshift

Siehe „zeitversetztes Fernsehen“


Tripleplay

Bei Tripleplay handelt es sich um ein Kunstwort aus der Werbesprache. Es bedeutet, dass DSL, Telefonie sowie Fernsehen von einem Anbieter bezogen werden. Eine Rechnung von einem Anbieter für drei bezogene Dienstleistungen, bietet neben Spareffekten auch mehr Übersichtlichkeit.


Unicast

Ist eine direkte Verbindung zwischen zwei Teilnehmern eines Netzwerkes. Man sagt auch „Punkt-zu-Punkt“. Für die Übertragung von Fernsehinhalten bedeutet dies, dass jeder Konsument einzeln mit den abgerufenen TV-Inhalten versorgt werden muss. Das stellt jedoch enorme Anforderungen an das Breitbandnetz und die Infrastruktur beim Anbieter. Ressourcenschonender ist z.B. Multicast.


Upload

Bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der Daten in ein Netzwerk oder übers Internet verschickt werden.  Die Angabe erfolgt meist in Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Bei einem DSL–Anschluss ist die Upload-Geschwindigkeit geringer als  der Download. Gleiche Geschwindigkeiten beim Up- und Download bietet ein SDSL - Anschluss. Über DSL sind zudem maximal Uploadraten von 1 MBit möglich. VDSL bietet hingegen schon 10-40 MBit, Glasfaser sogar bis 100 MBit Uploadspeed.


VDSL

Ist die Abkürzung für “Very High Speed Digital Subscriber Line”. Es handelt sich dabei vereinfacht gesagt, um eine Weiterentwicklung der DSL-Technologie. Momentan werden via VDSL-Anschlüsse mit bis zu 50 MBit/s angeboten. Seit 2014 über das sogenannte Vectoring sogar bis zu 100 MBit. Ein Großteil der Übertragung erfolgt im Übrigen durch Glasfasernetze. Nur die „letzte Meile“ wird in der Regel mit klassischen Kupferkabeln realisiert.


Video on Demand

Video on Demand bedeutet "Video auf Abruf", oft abgekürzt mit VoD. VoD beschreibt die Möglichkeit, sich im Internet legal Filme gegen Entgelt herunterzuladen und anzuschauen. Bei allen IPTV-Anbietern haben Sie bequem mit der Fernbedienung Zugang zu einer Onlinevideothek. Die Internet-Videothek enthält viele Sendungen und Beiträge aus verschiedenen Genres und Richtungen.

Anbieter von VoD-Diensten (z.B. Netflix oder maxdome) versehen Ihre Angebote immer mit einem digitalen Rechte-Management. Dieses soll sicherstellen, dass die Inhalte nicht an Dritte weitergegeben werden können. Ebenso beinhaltet sie eine Zeitsperre (zumeist 48 Stunden). In diesem Zeitfenster kann die bezahlte Sendung angesehen werden. Nach Ablauf der Frist, muss die Sendung bei Bedarf noch einmal bezahlt werden und der Zeitrahmen beginnt von neuem. Die Hauptvorteile gegenüber „klassischen“ Videotheken sind die Zeitersparnis, sowie die ständige Verfügbarkeit aller Titel. Da es doch einige Anbieter gibt, lohnt der Blick auf einen Onlinevideotheken-Vergleich.


Zeitversetztes Fernsehen

Mit dieser IPTV-Funktion kann das laufende Programm unterbrochen und später wieder fortgesetzt werden. Voraussetzung ist eine IPTV-Set-Top-Box mit eingebauter Festplatte. Wird die „Pause“ Taste auf der Fernbedienung gedrückt, hält das Bild an, eine Indexmarke wird gesetzt und die ankommenden Daten weiterhin auf der Festplatte gespeichert. Setzt man die Sendung fort, wird ab jener Marke der Inhalt abgespielt. Allerdings kommen die Daten nicht aus dem Internet, sondern von der Festplatte, auf der sie gespeichert wurden. Durch diese Zwischenpufferung ist auch ein Spulen möglich, so dass lästige Werbeblöcke übersprungen werden können.


 


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