IPTV Alternative DVB-T2


Auch DVB-T2 scheint, wie SAT-TV, eine kostengünstige Alternative zu Kabel und IPTV zu sein. In der Tat birgt DVB-T2 auch etliche Vorteile und ist, bis auf die Anschaffungskosten, gratis. Leider gibt es aber auch hier einige Faktoren, die abgewogen werden sollten. Besonders seit der Umstellung auf DVB-T2 im Jahre 2017..

(Zwangs-)Wandel zu Digital-TV

DVB-T hat sich in den letzten Jahren als eine echte, digitale Empfangsalternative etabliert. Das analoge TV ist praktisch tot. Seit 2010 ist der Umstieg von Analog zu digitalen terrestrischen Fernsehen praktisch vollständig abgeschlossen. Mit anderen Worten: DVB-T hat das „alte Fernsehen via Antenne“ abgelöst. Die Technik wurde indes weiter entwickelt. Der Nachfolger DVB-T2 ging bereits 2016 in den Probebetrieb und startete im März 2017 endgültig bundesweit. Der verbesserte Standard behebt einige alte Schwächen und liefert endlich auch hochauflösendes Fernsehen über die Antenne.

Der Nachteil: Alte DVB-T Empfänger sind nicht mehr nutzbar. Egal ob TV-Geräte mit integriertem Tuner, DVBT-Stick oder Receiver - alles muss neu gekauft werden. Natürlich lässt sich das TV-Gerät auch über einen neuen Tuner weiter betreiben - in jedem Fall erwarten die Nutzer aber bald neue Kosten für Neuanschaffungen. Das folgende Beispiel zeigt exemplarisch einen neuen DVBT-2 Receiver - erkennbar z.B. an dem Freenet Logo.




Vorteile von DVB-T2

Wer hochwertiges digitales TV wünscht und nicht zu SAT, Kabel oder IPTV greifen kann bzw. möchte, findet bei DVB-T2 eine gute, alternative Lösung. Die Bildqualität ist durchweg mittlerweile sehr gut und mit den anderen Varianten vergleichbar.

Kostenvorteile gibt es seit der Einführung von DVB-T2 allerdings keine mehr. Wie üblich sind nur die Öffentlich Rechtlichen frei - für private Sender in HD muss man in etwa denselben Betrag pro Jahr entrichten, wie für HD+ bei SAT-TV. Ein entscheidender Vorteil von DVB-T2 ist zudem die Mobilität. Es gibt z.B. tragbare, mobile TV-Geräte oder sogar Adapter fürs Smartphone. Theoretisch kann DVB-T also überall genutzt werden – kabellos.

Verfügbarkeit – erfreulicher Weise ist DVB-T2 gleich von Beginn an relativ gut verfügbar. Das war beim Vorgänger nicht der Fall. Allerdings wird es noch bis ca. 2019 dauern, bis auch auf dem Land eine gute Versorgung vorliegt. Und selbst das heißt keineswegs, dass dann nicht noch einige „Empfangslöcher“ geben kann. Eine Karte finden Sie in der rechten Spalte.



Nachteile von DVB-T

Vergessen Sie jedoch nicht die Einmalkosten in Ihre Überlegungen einzubeziehen. Sie benötigen für jedes TV-Gerät eine Zimmerantenne (in einigen Gebieten könnte eine Hausantenne nötig sein) und einen DVB-T2 Receiver. Zumindest sofern kein DVB-T-Tuner bereits im Fernseher integriert ist. Bei neueren Geräten ist dies oft der Fall, erkundigen Sie sich daher beim Kauf. Für Modelle ohne integrierten Tuner gibts wie gesagt die Receiver - ähnlich wie bei SAT, Kabel oder IPTV, wandelt dieser die Signale in den für den Fernseher verwendbare Signale um. Die Kosten pro Receiver belaufen sich auf 30 - 100 Euro. Antennen sind recht preiswert zu haben.

Leider ist auch DVB-T2 nicht ganz gegen Empfangsstörungen immun. Geschlossene Räume können auch in empfangsstarken Gebieten schlechte Ergebnisse liefern. Statt wie beim analogen Fernsehen kommt es jedoch nicht mehr zu Rauschen und „Geistern“ sondern zu Klötzchen-Bildung und Bildaussetzern oder abgehackte Szenen. Oft helfen nur gute (Außen-) Antennen oder mühsames Suchen guter Positionen für die Antenne.


 


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